...And One Day What's Lost Can Be Found...
  Startseite
  Archiv
  ACHTUNG!!!
  News
  Good to Know
  Fairy Up in Heaven (The Aims)
  Whenever The Moonshine fades
  Picture Gallery
  Gedichte
  Gothic/Darkness
  Twiggy
  Haftungsausschluss
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Freunde
   
    rose.pleasant

   
    vierundvierzig

   
    butterfly.hell

    - mehr Freunde


Links
   Rosenkinder (Forum)
   anaarmband
   Beautiful Ana Forum
   Stay Strong Fighters (Forum)


Besucher online Besucherzahl gesamt:
gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB
 
 


http://myblog.de/moonshine-fairy

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Bulimie. Dieses Wort ist mir so unangenehm. Es ist ein ganz schreckliches Wort, für eine ebenso schreckliche Krankheit. Bulimie ist peinlich. Der Kontrollverlust schlechthin. Haltloses Essen, nein Fressen, ob gewollt oder ungewollt ist vollkommen egal. Schwäche, Bulimie bedeutet Schwäche. Und es ist schrecklich. Eine Essstörung entwickelte ich aus dem Drang nach Kontrolle, was ich bekam war Unberechenbarkeit. Grausam.

 

Heute vor einer Woche wog ich 51,0 kg. Ich habe es bis Freitag geschafft auf 49,3 kg zu kommen, da kann ich relativ stolz drauf sein. Morgen und Übermorgen sind wieder die härtesten Tage der Woche. Wieder ist Schokoladendiät angesagt, dabei habe ich garkein Geld... All mein Geld ist für meine teilweise geplanten FAs draufgegangen. Ich bin so ein Kandidat, der wegen seiner Essstörung irgendwann Privatinsolvenz wird anmelden müssen. Ich sehe es schon kommen. Heute ist der 2. des Monats und ich habe schon die Hälfte meines Taschengeldes in FAs finanziert. Traurig. Echt traurig. Dabei ist doch bald Weihnachten :-S

 

Naja reicht für heute

schönen Abend

Kussi

2.11.08 20:37


Werbung


I wish I had cut deeper...

Gewicht: 49,9 kg

eklig.

 

Ich habe mich eben gerade geschnitten. Oder geritzt. Früher habe ich geschnitten, heute ritze ich nur noch. Die Klinge war stumpf. Ich wünschte ich hätte tiefer geschnitten...

Mein Vater beleidigt mich seit 30 Minuten non stop. Ich war kotzen, er hat es mitbekommen und seit dem geht das "Allahini siktigim cocugu" (heißt so viel wie "Ich hab deinen Gott gefickt", ist eine der schlimmsten Beleidigungen im Türkischen) oder "Amina soktugum..." ("Ich hab ... in deine M*schi gesteckt" also alles nicht so schöne Sachen. Ich warte grad auf das Leeregefühl das eintritt wenn ich mich normalerweise selbst verletze, aber irgendwie kommt es nicht. Ich tendiere momentan dazu es noch mal zu tun. Ich weiß, keiner von euch würde mir sagen "mach es", ich weiß auch dass es nicht richtig ist, aber ich werde es machen. Mir gegenüber bin ich kalt. Ich will jetzt endlich Leere, ich will nicht mehr denken. Bitte. Ich habe schon überlegt, ob ich mir wieder eine Überdosis Zyprexa verpasse, aber morgen ist Schule, da kann ich das nicht machen. Also SVV. Irgendwas muss ich tun. Ich hasse das alles so. Ich hasse was ich tun muss um zu überleben. Da kommen dann wieder die Gedanken...

Wozu überleben? Wofür? Für noch mehr Schmerz? Es lohnt sich doch nicht mehr. Setz einen tiefen Schnitt... Oder tu einen Schritt zu weit nach vorne um zu fliegen. Falle, falle immer tiefer, bis alles schwarz ist und dein Leben vorbei...

Man kann mir nicht mehr helfen, das versuchen sie doch mittlerweile seit fast einem Jahr, aber sie können mir nicht helfen. Gut nach einem halben Jahr haben sie meine Depressionen in den Griff bekommen, aber nur für kurze Zeit. Sie sind wieder da. Da sitze ich wieder. Wieder in Freiheit, allein mit all meinen Diagnosen. Ok ich habe meine Therapeutin, aber was bringt das schon? Ich sehe sie 1x die Woche und die Zeit geht viel zu schnell um. Es gibt einfach viel zu viel Redebedarf um diesen innerhalb einer Stunde zu stillen...

Was solls ich sitze hier allein in meiner Verzweiflung, meine Mutter ist soeben gekommen, ich weiß nicht ob ich noch mal schneiden kann wenn sie hier ist. Ich weiß das klingt absolut bescheuert, aber was soll ich denn machen... Ich weiß nicht mehr weiter

 

Schönen Abend wünsche ich trotz allem

3.11.08 17:48


Eine Ewigkeit später...

Hallo.

Ich schrieb gerade an einem unglaublich langen Eintrag, als mein Vater mir den Strom abstellte. Darauf folgte eine mehr oder minder Gewalt beinhaltende Auseinandersetzung. Das war letzten Freitag. Mein Vater brüllte er würde mich totschlagen. Als ich ihm darauf antwortete, dass mir das egal sei und dass er es ruhig machen könne, ließ er es bleiben. Er hat den Computer abgebaut. Er wollte mich vor die Tür setzen. Als ich ihm sagte dass es mir egal sei wenn er mich totschlüge, sagte er mir, ich solle meine Schuhe anziehen und sofort aus seinem Haus verschwinden und nicht wieder kommen. Als würde ich da bleiben wollen.

Aufgrund der Tatsache, dass meine Schwester am Wochenende Besuch aus München hatte, konnte ich nicht zu ihr. Also harrte ich das Wochenende noch Zuhause aus. Sonntag sollte es dann so weit sein. Den ganzen Tag wartete ich nur darauf, dass meine Mutter mich zu meiner Schwester führe. Ich wartete vergeblich. Also verbrachte ich noch eine weitere Nacht dort, wo ich eigentlich nicht bleiben wollte.

Am nächsten Tag war es dann endlich so weit. Nach unendlichem Schulstress und Gesangsproben (inklusive Chauffeurdienst seitens meines Freundes ) kam ich abends endlich totmüde zu meiner Schwester. Und dort bin ich seit Montag.

Gestern war ich das erste Mal wieder Zuhause. Für eine halbe Stunde. Mein Vater redet seit einer Woche nicht mehr mit meiner Mutter. Ich rede auch nicht mit ihm. Heute bin ich das zweite Mal Zuhause. Der Computer ist wieder aufgebaut. Das ist auch der einzige Grund warum ich wirklich noch hier bin. Meiner Mutter zuliebe komme ich noch hier her, ansonsten hält mich nichts hier. Ich hasse diese Wohnung. All die Erinnerungen die in ihr stecken. All das Schlechte was meinen Geschwistern und mir wiederfahren ist geschah hier. Die wenigen guten Momente... an jene fehlt mir die Erinnerung. Mir würde spontan keine gute Sache einfallen, die hier ihren Schauplatz hatte.

Nächste Woche bleibe ich auch bei meiner Schwester, heute abend fahre ich auch wieder zurück. So ist es erstmal besser. Mein Vater soll nicht denken, dass er sich noch alles erlauben kann. Ich mach das nicht mehr mit. Ich kann es auch nicht mehr mitmachen. Ich bin - wie ich wahrscheinlich in letzter Zeit öfter habe verlauten lassen - zur Zeit sehr labil. Ich bin schnell verletzt, habe Angstschübe, fühle mich alleine, stehe oft kurz davor zu weinen und tue dies auch schnell. Ich habe Flashbacks die mich in den dümmsten Situationen heimsuchen: Mein Freund "schreit" mich an, meint es aber nicht ernst, bei mir läuft gleich ein Film von zuhause ab, er bemerkt, dass mir das gerade überhaupt nicht gut getan hat, entschuldigt sich 1000 Mal, nimmt mich in den Arm. Ich möchte nicht wie ein kleines Kind wirken, das bei jeder Kleinigkeit zu weinen beginnt. So war ich nie und so möchte ich auch in Zukunft nicht sein. Jetzt gerade ist es beinahe so und es regt mich schrecklich auf.

Meine SVV-Rate steigt wieder, ich habe oft Druck, kann mich aber auch gut zurückhalten. Aber ich möchte es auch nicht immer. Meine neue Klinge ist immer in meinem Portmonaie, aber erst seit Neuestem. Davor habe ich sie bewusst zuhause gelassen, damit ich unterwegs nichts tun kann. Jetzt ist sie immer bei mir, damit ich immer Gebrauch von ihr machen kann.

Bei meiner Schwester läuft es relativ gut mit dem Essen. Aufgrund der Tatsache, dass sie nicht so viel Geld hat, traue ich mich bei ihr nicht Fressflashs zu schieben, deshalb esse ich nur sehr wenig. Ein FA am Tag ist "erlaubt", aber den finanziere ich mir selbst. Dadurch habe ich in der Woche natürlich abgenommen, was mein Schatz direkt bemerkt hat, seit dem wurde ich wieder gemästet und habe wieder etwas zugenommen. Ich dürfte so zwischen 48,9 und 49,5 kg wiegen. Das ist viel, aber wenigstens nicht immernoch über 50 kg.

 

Naja, ich glaub das sind erstmal genug Informationen für einen Abend. Ich schreibe sobald ich kann.

Danke fürs lesen!

Moonshine

15.11.08 20:01


Das Leben geht seltsame Wege...

Gewicht: 49,3 kg

Ich war 2 Wochen bei meiner Schwester... Alles war harmonisch, alles war schön. Dann ging die Bombe hoch. Ich weiß nicht wo ich bleiben soll. Ich will weder bei meinen Eltern wohnen, noch bei meiner Schwester, aber wegen meiner Mutter traue ich mich nicht auszuziehen. Ich verliere den Halt. Die Stabilität habe ich schon lange wieder verloren. Ich habe Stimmungsschwankungen deluxe - meine Therapeutin vermutet, weil ich meine Medis nicht mehr regelmäßig nehme/genommen habe und das die Schwankungen verstärkt.

Meine Schwester und ich haben uns - wegen einer KLEINIGKEIT - auf offener Straße geprügelt. War wirklich nicht mehr witzig. 3 Leute wollten die Polizei rufen... Meine Schwester hat Sachen gesagt, naja, ganz typisch für meine Familie. Das will man nicht wiederholen. Letzten Endes habe ich sie mehr geschlagen als sie mich, sie hat mich wirklich bis an die Grenzen provoziert, ich konnte garnichts anderes mehr tun als schlagen damit sie endlich den Mund hält. Und genau dafür hasse ich mich. Ich wollte niemals so ausrasten wie mein Vater, wollte nicht dieselben Fehler begehen wie er. Aber da sieht man es wieder. Auch wenn man es nicht will: Man ist genauso wie seine Eltern. Ich hasse mich.
Auf jeden Fall hat meine Schwester mich dann ihrer Wohnung verwiesen, ist selbst zu meiner Oma gefahren, ich wollte dass mein Freund mich zu meiner Freundin bringt aber meine Mutter hat es nicht erlaubt. Letztendlich wurde ich dazu gezwungen bei meiner Schwester zuhause zu schlafen mit meiner Mutter zusammen.
Hier herrscht eine Bombenstimmung, was soll man noch sagen.
Mein Freund war innerhalb EINER Minute da, das fand ich echt erstaunlich, ich habe so bitterlich geweint (erst als meine Schwester weg war) und er war da und hat versucht die ganze Sache mit meiner Mutter wieder ins Lot zu kriegen. Im Eifer des Gefächts sagt man nunmal Sachen, die man nie sagen wollte. Letzten Endes hat mein Schatz da den Diplomaten gespielt und ich hab mich wieder eingekriegt. Gott sei Dank...

Ich war heute in Norderstedt bei einem Turnier als Kampfrichterin. Mein erster Wettkampf wo ICH gekampfrichtert habe! Ich hatte soooo Schiss! Aber es hat eigentlich ganz gut geklappt. Ich mag es nicht Leute zu bewerten...
Bei mir ist es seit Mittwoch wieder sehr kritisch mit dem Essen, bin sehr oft am K*tzen, aber ich geb mir garnicht erst Mühe mich zusammenzureißen. Heute ist mir schon die ganze Zeit schlecht, kein Essen ist dringeblieben, das Abendessen und alles davor ist sogar vor Übelkeit von alleine rausgekommen, ich trinke etwas und muss Brechen. Ich weiß nicht was mein Körper gerade hat. Vielleicht reagiert er etwas empfindlich auf die Dulcos die ich gestern eingeworfen habe.
Beim letzten Mal hab ich mit den Dulcos etwas SEHR dummes gemacht: Ich habe sie zerkaut. Als mir dann kurz danach unheimlich schlecht wurde und ich Magenkrämpfe hatte und mich mehrmals übergeben habe, habe ich panisch einer Freundin die selbst ES ist gesimst und sie gefragt ob das schlimm ist... Tut das NIE! Wirklich nicht! Ich habe den ganzen Abend alles ausgekotzt was ich getrunken habe, ich hatte schreckliche Schmerzen und zwischendurch dachte ich, ich müsse den Notarzt anrufen. Folgen können übrigens Fieberschübe und Kreislaufdysregulation sein... Nichts schönes also. Ich habe daraus gelernt und auch erst mal länger keine Dulcos mehr genommen. Gestern hab ich mich dann doch wieder getraut, aber jetzt gehts mir halt wieder dreckig und ich weiß nicht ob es daran liegt...

22.11.08 23:07


Gewicht: 49,6 kg

Das Leben nimmt schon seltsame Wendungen. Zwischen meiner Schwester und mir ist eigentlich wieder alles ok. Das heißt aber nicht, dass ich nicht immernoch raus möchte aus dieser ganzen Scheiße. Es wird immer wieder solche "Rückfälle" geben, das ist bei meiner Familie praktisch vorprogrammiert. Ich denke eine Wohngruppe, oder eine Jugendwohnung sollte ich jetzt doch in Erwägung ziehen. Ich tendiere eher zur Jugendwohnung. Ich will nicht mit einer Masse von anderen Jugendlichen in einer Wohnung leben, da wär mir zu viel los, außerdem könnte ich meine ES da nicht so ausleben. Und genau das ist jetzt wieder mein Ziel. Ich habe eine Zeit lang gekämpft. Für ein normales Leben. Aber es bringt einfach nichts. Ich habe es aufgegeben. Ich habe die Hoffnung von etwas aufgegeben, von dem ich schon vorher wusste, dass sie nicht besteht. Ich werde niemals gesund werden. Alle, die mir das Gegenteil versuchen einzureden, lügen. Sie haben mich schon in der Klinik angelogen. Sie sagten mir ich sei überdurchschnittlich intelligent, aber warum logen sie mir dann so dreist ins Gesicht? Es gibt eine Chance auf Heilung! Lüge!!! Ihr Heuchler...

Mein Plan steht fest. Es ist die Wiederaufnahme meines alten Plans. Ich werde abnehmen und wenn ich unter 40 kg wiege bringe ich mich um. Oder ich entscheide dann spontan, dass ich doch noch weiter abnehme. Aber ich denke, das mit den 40 kg wird genug Zeit in Anspruch nehmen, es wird mir sicherlich reichen. Ich versuche bereits alles um die Menschen von mir zu stoßen. Ok, dies tat ich bereits vorher... Aber es wird immer schlimmer. Ich will geliebt werden, aber sobald mir jemand nahe kommt, stoße ich ihn weg, verletze ihn... Ich habe meinem Schatz bereits gesagt, dass er mich unbedingt verlassen muss. Zwar war das eher in so einer Art Panik, aber ich meinte es ernst. Ich habe ihm gesagt, er müsse mich verlassen, denn sonst würde ich ihn zerstören. Und das ist die Wahrheit. Ich will ihn nicht verletzen mit meinem Gehen... Ich möchte nicht, dass er das erleben muss. Ich hetze ihn gegen mich auf, damit ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich es tue. Und damit verletze ich mich unglaublich. Es tut mir jedes Mal so schrecklich weh. Ich zwinge mich, meinen letzten Halt in diesem Leben zu verlieren. Ihn. Ich habe mich wieder zu abhängig gemacht. Ich wollte das garnicht. Aber es ist wieder passiert. Und jetzt muss ich loslassen, damit ich ihn nicht mit in den Abgrund ziehe. Wenn ich gewusst hätte, wie sehr es schmerzt, deine Hand loszulassen, Schatz, hätte ich sie niemals ergriffen.

Ich will nicht alleine sein.

Ich will dass er mich verlässt.

Ich will nicht, dass er geht.

Ich will, dass er mich hasst.

Ich will, dass er mich liebt.

Ich liebe ihn.

Er soll gehen.

  

Ich will nicht mehr... Ich hasse dieses scheiß Leben... Und die Streits, die mit meinem Schatz dazukommen, machen es nicht leichter, wir streiten uns ständig und die meisten Streits sind nicht von mir provoziert, obwohl ich schon viele provoziere, damit er mich verlässt. Er ignoriert mich fast komplett, er ist kalt zu mir und sagt MIR, ich sei kalt zu ihm. Verkehrte Welt. Eigentlich sollte man meinen, das sollte mich erfreuen, das war doch mein Ziel. Aber ich habe solche Angst...

29.11.08 23:02





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung